Ungeduldig? Dann schließe das Fenster!
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Sie sind nur einmal so klein!

Sie wachsen so unglaublich schnell. Die Entwicklung der Kleinen ist in den ersten Wochen einfach unaufhaltsam. Warum ich als Fotografin schon in den ersten Tagen bei Euch sein sollte und warum die Hebamme am Fototag frei haben darf, kannst Du hier und jetzt erfahren.

 


 

Hallo Mama. Hallo Papa.

Habt Ihr Euch bereits entschieden Euer kleines Wunder fotografieren zu lassen? Oder seid Ihr noch am überlegen? Viele Eltern sind erstmal völlig erschlagen – die ganzen Eindrücke, Emotionen und Gefühle, Behördengänge, Formulare und Termine. Ich versteh das voll und ganz – schließlich habe ich das alles selbst schon einmal erlebt. Ich möchte Euch gern den Druck davor nehmen und Euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen einer Babyfotografin verschaffen. Mit ein bisschen Hintergrundwissen könnt Ihr Euch dann ganz entspannt und voller Vorfreude auf den Besuch einlassen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich habe mich mit Natalia Palten, Hebamme aus Wolfsburg, getroffen um einige wichtige Fakten zum Thema aufzuklären.

Natalia, wann ist gewöhnlich der erste Besuch einer Hebamme? (wann und warum? Was wird gemacht?)

In der Regel komme ich die Familien am Tag nach der Entlassung aus der Klinik besuchen. Dann haben die Eltern die erste, oft sehr stressige Nacht (die Kinder müssen alle neuen Eindrücke erst einmal verarbeiten und mit ihren Eltern ‚besprechen‘ ) hinter sich und haben sehr häufig viele Fragen.

Ich verschaffe mir normalerweise erst einmal einen Überblick, spreche mit den Eltern über die Geburt und ihre Erfahrung im Krankenhaus. Schaue mir die Unterlagen aus der Klinik an, überprüfe, ob alle erforderlichen Untersuchungen bei Mutter und Kind durchgeführt wurden. Und natürlich schaue ich mir Mama und Kind an, wiege das Baby und nehme mir so viel Zeit, wie die Eltern benötigen, um all ihre Fragen zu beantworten.

In welchen Abständen kommt die Hebamme zu den Familien nach Hause? Wie lange?

Ich richte die Häufigkeit, Länge und die Betreuungsdauer ganz individuell an den Bedürfnissen der Familie aus. So kann es sein, dass ich anfangs mal täglich vorbei schaue, oft aber 2-tägig und, mit zunehmendem Alter der Kinder und der Sicherheit der Eltern, werden die Zeitabstände zwischen meinen Besuchen länger. Anspruch auf Hebammenbetreuung haben die Eltern bis zum Ende der Stillzeit. Ich persönlich beende meine Betreuung oft ‚offiziell‘ mit der Beikostberatung im 5. Lebensmonat des Kindes, stehe darüberhinaus aber natürlich weiterhin bei Fragen zur Verfügung.

Was hälst Du von dem Homestory Service der Babyfotografen? 

Ich finde, das ist ein toller Service. Es ist viel entspannter für die gesamte Familie, aber natürlich in erster Linie für das Neugeborene, wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Dem Kind wird so auch eine stressige Anfahrt erspart, die sich ja auch sehr negativ auf die Fotosession auswirken kann…

Wir Fotografen arbeiten gern mit natürlichem Licht und haben die Erfahrung gemacht, dass die kleinen am morgen am besten „gelaunt“ sind. Sie haben noch nicht viel erlebt und sind daher oft viel  entspannter als am Nachmittag. Was sagst du dazu? Warum ist das so? 

Es ist so, wie du sagst, Anna. Am Vormittag ist noch nicht so viel auf die kleinen Mäuschen eingeströmt. Sie haben noch nicht so viel ‚Input‘ zu verarbeiten und sind dadurch natürlich viel entspannter.

In der ersten Lebenswoche passiert so viel. Entwicklungsschübe, Hormone, Trinkverhalten. Was passiert mit den Babys nach den ersten 7 Tagen?

(Natalia lacht…) Ich sage meinen betreuten Eltern gern: Willkommen in der 2. Lebenswochen! „Hallo Mama, hallo Papa, ich bin dann jetzt wach!“ Nach meiner Erfahrung schlafen Säuglinge ab circa der 2.-3. Lebenswoche deutlich weniger – sind wacher, aufmerksamer und wollen bei allem dabei sein, nicht mehr abgelegt werden…

Sie haben eine deutlich höhere Körperspannung, schauen sich viel an und sind dadurch aber häufig auch viel unruhiger. Da hilft nur Geduld, Verständnis und manchmal einfach das Tragetuch 😉

 

 

 

Stimmst Du mir zu, dass ein großer Hebammencheck vor dem Fototermin zu viel ist? Würdest Du als Hebamme in dem Fall auch deinen Besuch an einem anderen Tag legen, damit die Familie dieses Erlebnis in vollen Zügen genießen kann? (Man kann ja auch den Kompromiss eingehen, den Hebammenbesuch danach zu legen, oder!?)

Dem stimme ich zu. Wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht und es sich auch mit meinem Zeitplan und dem der Eltern gut vereinbaren lässt, würde für mich gar nichts dagegen sprechen! Und, sollte es mal gar nicht anders gehen, kann ich meinen Babycheck auch einmal auf das nötigste reduzieren, wenn ich weiß, dass später noch ein Fototermin ansteht, so würde ich zum Beispiel ein Event, wie das erste Bad, niemals am gleichen Tag, wie den Fototermin stattfinden lassen – das wäre zu viel Action für einen Tag.

Hast Du Bedenken oder Tipps für die Eltern, wie sie sich in den ersten Wochen gut einleben? (Thema: Zu viel Besuch!? Hektik vermeiden oder normal „weiterleben“!? etc.)

Ganz klar: Gebt euch und eurem Kind 6 Wochen Zeit euch aneinander zu gewöhnen. Versucht, so wenig wie möglich starr zu planen. Babys machen Zeitplänen gern einen dicken (und manchmal feuchten) Strich durch die Rechnung… Vermeidet zu viel Input an einem Tag für euer Kind. Das bedeutet nicht, dass gar keine Besuch kommen darf, aber zu viele Ereignisse an einem Tag führen oft dazu, das Babys abends stundenlang schreien, um das Erlebte zu kommunizieren. Und am Ende sind es ja die Eltern, die das ausbaden müssen. Seid als Eltern ruhig egoistisch und unterscheidet zwischen gutem Besuch (Oma, die Essen bringt und die Bügelwäsche mitnimmt) und schlechtem Besuch (Tante Hilde, die unangemeldet vor der Tür steht, das Baby aus dem Schlaf reisst und über die ungeputzten Fenster meckert) Und traut euch ruhig Besuch auszuladen. Ihr schuldet niemandem etwas, außer euch selbst und eurem Kind!!

Zu gute letzt: Was steht für Dich, aus Deiner Sicht bei dem Baby an erster Stelle?

GEDULD! VERSTÄNDNIS! Auch euer Kind ist Anfänger, und neu in dem Bereich. Es wird von so vielen Instinkten gesteuert, von so vielen Bedürfnissen. Und ein ganz wichtiges Bedürfniss ist Nähe! NÄHE SICHERT DAS ÜBERLEBEN! Nähe gewährleistet Nahrung! Und SICHERHEIT! „So lange Mama und Papa bei mir sind, wird mir nichts geschehen!“ Wenn ein Kind weint, hat es ein Bedürfnis, das darf niemals ignoriert werden!! Ein Baby tut niemals etwas, um seine Eltern vorsätzlich zu ärgern oder zu stressen. Es versucht lediglich ein Bedürfnis zu befriedigen und das kann einfach auch mal nur Nähe sein. Gebt eurem Baby Zeit, Vertrauen in euch zu fassen! „Ganz egal, wann immer ich meine Eltern rufe, sie werden da sein, um sich um mich zu kümmern!“

 

 

Es ist schön Hebammen hier in der Region zu haben, die Ihren Beruf mit so viel Liebe und Hingabe leben. Wenn Ihr schwanger seid, solltet Ihr Euch schnellstmöglich um eine Hebamme kümmern. Möchte Ihr den Kontakt zu Natalia Palten aufnehmen, so erreicht Ihr sie unter 0170-4738201.

Habt Ihr noch Fragen zu dem Thema, so könnt Ihr gern einen Kommentar hinterlassen. Wir versuchen Eure Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

Ich freue mich auf Euer Feedback.
Anna